05.12.2015: Hallescher FC – HANSA ROSTOCK 2:0

Datum: 5. Dezember 2015

Wettbewerb: 3. Liga, 19. Spieltag

Ort: Kurt-Wabbel-Stadion

Zuschauer: 10.572

Halle: Bredlow – Rau (87. Baude), Kleineheismann, Engelhardt, Acquistapace – Diring, Banovic (72. Jansen) – Lindenhahn, Bertram, Aydemir (63. Brügmann)  – Osawe – Trainer Stefan Böger

Hansa: Schuhen – Ahlschwede, Henn, Erdmann, Dorda – Baumgarten, Jänicke (54. Andrist), Kofler (59. Schwertfeger), Gardawski – Gottschling (54. Ziemer), Benyamina – Trainer Karsten Baumann

Tore: 1:0 Bertram (20.), 2:0 Diring (50.)

Bericht: Mit dem bewährten Wochenend-Ticket ging es mit Regionalbahnen nach Halle, wo für Hansa in den letzten Jahren nichts zu holen war. Die Vorzeichen waren auch diesmal nicht besser und in einem gerade in der zweiten Halbzeit ganz ansehnlichen Fußballspiel fehlte dem Gast von der Ostsee oft die letzte Konsequenz, während es dem HFC Chemie bei seinen Toren recht leicht gemacht wurde. Mit der Niederlage steht der FCH wieder auf einem Abstiegsplatz und am sehr späten Abend wurde die Entlassung Karsten Baumanns veröffentlicht.

Dass die fußballspielenden Angestellten des F.C. Hansa Rostock e. V. schon lange nicht mehr die Personen sind, die den Grund für das ständige Aufrappeln liefern, die Stadien der Nation zu besuchen, dürfte ob der Talfahrt der letzten Jahre nicht erklärungsbedürftig sein. Die Fahrten und das Zusammensein mit den Leuten hält letztlich alles am Laufen, so machten sich auch diesmal allerhand Hansafans aus allen Himmelsrichtungen mit dem Zug auf nach Sachsen-Anhalt, sodass renovierungsbedürftige Städte wie Dessau oder Bitterfeld bei den Zwischenhalten optisch noch etwas aufgewertet werden konnten. In diesen von Tristesse heimgesuchten Orten waren Flüchtlinge fast die einzigen auf den Straßen und Bahnhöfen verkehrenden Menschen – unwirklich erscheinende Szenen.

Das seit ein paar Jahren neue hallesche Stadion glänzt durch schlecht konzipierte Blockzugangsbereiche, sodass der einzige Zugang in den Gästeblock stets blockiert war und selbst 15-20 Minuten nach Anpfiff noch 200 Leute vor dem Block warten mussten. Wenn sich hier mal Panik breit gemacht, gibt es kein Entkommen. Die Stimmung war an diesem Tag Durchschnitt, einiges ging brachial aus den Kehlen, oft tat sich der Haufen aber auch schwer, sich vom Sportlichen nicht zu sehr zu beeinflussen und die Köpfe hängen zu lassen. Da es deshalb oft ruhig war, vernahm man diesmal auch hin und wieder die HFC-Fankurve, ohne dass jedoch Besonderes im Gedächtnis hängen bleibt.

Gute Fotos aus dem Stadion sind hier zu finden: http://www.uisf.de/05-12-2015-1400-hallescher-fc-chemie-fc-hansa-rostock-20/

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