07.08.2014: HNK Hajduk Split – FK Shakhter Karagandy 3:0

Datum: 7. August 2014

Wettbewerb: Europa-League-Qualifikation, 3. Runde, Rückspiel

Ort: Stadion Poljud

Zuschauer: 28.000

Hajduk: Kalinić – Milić (66. Nižić), Maloča, Milović, Vršajević (73. Vasilj) – Anđelković – Gotal, Sušić, Vlašić (82. Kouassi), Maglica – Caktaš – Trainer Igor Tudor

Shakhter: Mokin – Kirov, Džidić, Maslo (60. Zhangylyshbay), Maly, Poryvaev (53. Murtazaev) – Pokrivač, Vičius – Konysbaev, Simčević – Topcagić – Trainer Viktor Kumykov

Tore: 1:0 Sušić (14.), 2:0 Vršajević (36.), 3:0 Sušić (90.)

Bericht: Nach dem Hajduk-Besuch vor zwei Jahren verschlug es mich nun erneut an die dalmatinische Küste in den Urlaub, was selbstverständlich damit verbunden wurde, das Stadion Poljud mit meiner Anwesenheit zu beglücken. Jenes ist nach wie vor ein Schmuckstück, zwar mit Laufbahn, dafür mit Blick auf das Mittelmeer – dieser Fakt sticht so gut wie alle anderen Stadien aus. Heute war wieder Europa-League-Qualifikation angesagt und zu Gast war der FK Shakhter aus Karagandy in Kasachstan.

Eine Stunde vor Spielbeginn war mächtig was los. Die Leute standen an den wenigen Ticketschaltern und Stadioneingängen in Massen an, wir selbst waren letztlich erst kurz vor der Halbzeit im Stadion und waren aufgrund dieser Tatsache alles andere als gut gelaunt. Verwunderlich und für mich nicht nachvollziehbar, wie ruhig die Leute blieben. Beim FCH oder der SGD wären längst die Ordner an den Eingängen überrannt worden. Dafür, dass Hajduk oft mit Zuschauerzahlen um die 25.000 umgehen muss, ist die allgemeine Organisation eine Frechheit gegenüber den eigenen Fans.

Die Stimmung konnte immerhin ein wenig entschädigen. Zwar gab es im Vergleich zur Partie vor zwei Jahren nur 1-2 Bengalos zu sehen, dafür war das Stadion voller und die Stimmung viel besser. Wenn das ganze Stadion singt, was erfreulicherweise sehr oft vorkommt, dann lässt es einen schon das eine oder andere Mal Gänsehaut bekommen. Im Gästeblock tummelten sich immerhin ein paar Kasachen, die die 5.500 Kilometer lange Reise vergebens antraten, denn der 4:2-Hinspielsieg reichte dem FK Shakhter mit diesem Ergebnis nicht zum Weiterkommen und bedeutete das Aus in der Europa League.

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