15.03.2014: HANSA ROSTOCK – SV Darmstadt 1898 0:1

Datum: 15. März 2014

Wettbewerb: 3. Liga, 29. Spieltag

Ort: Ostseestadion

Zuschauer: 9.800

Hansa: Hahnel – Krauße (75. Mendy), Weidlich, Pelzer, Radjabali-Fardi – Haas (75. Plat), Pekovic – Jakobs, Blacha – Savran (81. Starke), Ioannidis – Trainer Andreas Bergmann

SVD: Zimmermann – Berzel, Sulu, Gorka, Stegmayer – Heller (90. Da Costa), Behrens, Gondorf, Ivana (79. Sirigu) – Stroh-Engel, Sailer (85. Maas) – Trainer Dirk Schuster

Tor: 0:1 Stroh-Engel (19.)

Bericht: Aufstiegskampf an der Ostsee. Während die beiden Liga-Spitzenreiter RB Leipzig und Heidenheim wohl nur unter sich ausmachen, wer als Meister und wer als Vizemeister aufsteigt, hätte es dahinter nochmal spannend werden können. Der Konjunktiv verrät schon, das dem nicht mehr so ganz ist, denn der mit 7 Punkten Vorsprung auf Platz vier in den Spieltag gestartete SV Darmstadt 98 holte beim Verfolger an der Ostsee verdientermaßen drei Punkte und baute den Abstand zu den Verfolgern Osnabrück und Hansa auf 10 Punkte aus. Damit dürfte der Relegationsplatz drei an die Hessen vergeben sein und Hansa kann und sollte sich nun darauf konzentrieren, den vierten Platz zu erreichen, der zur direkten Teilnahme am DFB-Pokal in der kommenden Saison berechtigt.

Zum Spiel selbst braucht man nicht viel zu sagen, Hansa ist im Angriff zu harmlos und eine gute funktionierende Darmstädter Mannschaft, aus der Stroh-Engel auch noch herausragte und seinen schon 23. Saisontreffer markierte, zeigte, aus welchem Grund sie dort oben steht. Zwei Aluminium-Treffer konnten die Lilien auch noch vorweisen, sodass der FCH mit dieser knappen Niederlage fast noch gut bedient ist. Nichtsdestotrotz müssen sich die Weißblauen nicht verstecken, Aufstieg war in dieser Saison ohne nicht das Ziel und zur neuen Spielzeit muss sich nur punktuell verstärkt werden.

Von den Rängen gibt es nicht sonderlich viel zu erwähnen. Während die Südtribüne ein richtig schönes Bild abgab, als sich endlos viele Doppelhalter dem Ostseewind entgegenstellten, machten es sich die mit dem FLUGZEUG(!) angereisten Darmstädter unterm Dach gemütlich. Die Gästefans legten einen relativ guten Auftritt hin, positiv anzumerken ist die Mitmachquote von fast einhundert Prozent, während die Anzahl der Leute von nur etwa 250 eines Aufstiegsaspiranten nicht würdig ist.

Weitere Bilder (insbesondere von der Südtribüne) sind hier zu finden: http://www.suptras.de/bilder/fotos/1314/darmstadtheim/index.php

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