30.11.2013: HANSA ROSTOCK – FC Rot-Weiß Erfurt 1:0

Datum: 30. November 2013

Wettbewerb: 3. Liga, 18. Spieltag

Ort: Ostseestadion

Zuschauer: 10.000

Hansa: Hahnel – Mendy, Weidlich, Ruprecht, Radjabali-Fardi – Schünemann, Pekovic (46. Grupe) – Jakobs, Blacha (90.+1 Starke) – Savran (75. Kucukovic), Plat – Trainer Andreas Bergmann

Erfurt: Klewin – Odak, Laurito, Kleineheismann, Czichos – Wiegel (75. Göbel), Baumgarten, Engelhardt, Aykut Öztürk – Nietfeld (80. Stolze), Tunjic (68. Fillinger) – Trainer Walter Kogler

Tor: 1:0 Blacha (1.)

Bericht: Nach dem sensationellen Sieg bei Rotes Banner Leipzig war die Euphorie im Hansa-Lager groß und mit Erfurt kam ebenfalls ein Drittligaspitzenteam an die Ostsee, um uns drei Punkte zum 1. Advent ins Säckchen zu packen. Die Übergabe hat auch reibungslos geklappt, schon in der 1. Minute des Spiels wurde die Punktübergabe vollzogen, der Vollstrecker war der Pole David Blacha. Bardzo dobrze. Rund 400 Thüringer wollten sich das Geschehen live ansehen und begleiteten ihre Mannschaft nach Rostock, wobei der Auftritt weit, sehr weit, von der ordentlichen Vorstellung im Mai entfernt war und letztlich nichts drüber zu berichten gibt. Schade.

Durch die enge Tabellensituation ist man mit zwei, drei Siegen wieder vorn drin, das heißt für Hansa, dass aus dem Feststecken im Mittelfeld innerhalb von vier Spielen der Kampf um Aufstiegsplätze entstanden ist, ein Punkt trennt den FCH noch vom Relegationsplatz, auf dem noch RWE steht. Doch jetzt kommen Wehen und Elversberg, in solchen Spielen lässt man, bzw. insbesondere der FCH, gern die Punkte liegen und schon rutscht man genauso schnell wieder ins Mittelfeld ab.

Die Rückfahrt mit dem Zug nach Berlin wäre fast das Spektakulärste an diesem Tag geworden. Zum gewohnten Bahnsteig schlendernd, etwas beeilend weil der Zug schon bereit steht, stellten wir doch drei Schritte vorm Einsteigen fest, dass es sich um den Erfurter Sonderzug handelte. Noch kurz vergewissert, dass 0 Punkte im RWE-Gepäck die Reise nach Thüringen antreten, wurde sich dort schleunigst wieder entfernt und der heute von einem anderen Bahnsteig abfahrende Zug nach Berlin bestiegen.

Auf der Fahrt wurde noch neugierig die druckfrische Plattenpost durchgeblättert, nicht ganz ohne Stolz, kamen mir doch ein paar Zeilen sehr, sehr bekannt vor.

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