28.04.2013: Nordberliner SC 1919 – SV Norden-Nordwest 98 2:0

Datum: 28. April 2013

Wettbewerb: Landesliga Berlin Staffel 2, 26. Spieltag

Ort: Sportanlage Elchdamm

Zuschauer: 63

Nordberlin: Thielmann – Schier, Hess, Wisniewski, Silhavy (83. Alkilic) – Hampel, Burow, Schallert (56. Feta) – von der Aue, Göhler – Ralf (81. Gözükara) – Trainer Hans-Joachim Gehrmann

NNW: Gille – Koth, Min, Njacheun, Khedmatgozar – Ngo (82. Mohamad), Pfau, Busse, Brombach, Aakrich – Jüterbock (63. Quiroga) – Trainer Hans-Jörg Schweitzer

Tore: 1:0 Feta (59.), 2:0 Göhler (80.)

Bericht: Es wurde Zeit, mal wieder einigen ehemaligen Weggefährten beim Kicken zuzusehen. Der in Berlin-Heiligensee beheimatete Nordberliner SC hatte Norden-Nordwest 98 aus Berlin-Gesundbrunnen zu Gast. Letzterer ließ das letzte Mal 1925 aufhorchen, als man sich für die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft qualifizierte. Der Nordberliner SC, hervorgegangen als Fusion aus dem SC Tegel und dem SC Heiligensee, hatte seine größte Zeit in den 60er Jahren, als der SC Tegel um die Deutsche Amateurmeisterschaft spielte.

Lang ist es her und heute spielen beide Klubs, allerdings mit unterschiedlichen Ambitionen, in der siebtklassigen Landesliga Berlin. Abstiegskandidat NNW spielte sehr defensiv, Spitzenteam Nordberlin kontrollierte das Spiel klar, ohne in der Offensive entscheidende Situationen herbeiführen zu können. Somit brauchte es viel Geduld und das glückliche Händchen des Trainers Gehrmann, als dieser in der 56. Minute Aljban Feta einwechselte, der umgehend für die erlösende Führung sorgte. Nordberlin bleibt mit dem Sieg weiterhin Tabellenzweiter mit einem Punkt Rückstand auf den Köpenicker SC, hat jedoch noch ein Spiel weniger absolviert. Daumen drücken für den Aufstieg!

Für die aufregendste Szene des Tages sorgte indes kein Spieler, sondern ein Wildschwein, welches in der Halbzeitpause um Aufmerksamkeit bettelte und dem Namen entsprechend recht munter und aufgeregt am Zaun des Vereinsgeländes herumrannte, um irgendwann das entscheidende Loch zu finden und den vorsätzlichen Hausfriedensbruch dingfest zu machen. Das Eckige muss halt durch’s Runde. Oder so ähnlich.

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