31.01.2011: FC Augsburg – VfL Bochum 1848 0:1

Datum: 31. Januar 2011

Wettbewerb: 2. Bundesliga, 20. Spieltag

Ort: Arena Augsburg

Zuschauer: 15.483

FCA: Jentzsch – Verhaegh, Möhrle, Sankoh, de Jong – Kwakman, Callsen-Bracker, Leitner, Werner – Thurk (82. Rafael), S. Hain (71. Oehrl) – Trainer Jos Luhukay

VfL: Luthe – Kopplin (83. Bönig), Maltritz, Yahia, Ostrzolek – Vogt, Johansson, Dabrowski, Federico, Azaouagh (68. Korkmaz) – Tese (68. M. Aydin) – Trainer Friedhelm Funkel

Tor: 0:1 Federico (84.)

Bericht: Montagsspiel = Zweitliga-Topspiel? Nun ja, vom Papier her spielten hier zwei Aufstiegskandidaten gegeneinander, aber auf dem Platz war davon nicht viel zu sehen. Bochum hatte sich aufs Spielzerstören konzentriert und Augsburg tat sich dementsprechend schwer, obwohl es bemüht war. Als alle schon mit einem dem Spielniveau entsprechenden 0:0 rechneten, schoss Bochum das völlig unverdiente Siegtor. Der für ein Montagsspiel sehr anständig gefüllte Gästeblock feierte entsprechend und die VfL-Fans dürften daher diejenigen gewesen sein, denen die Eiseskälte am wenigsten ausgemacht hat. Immer wieder sympathisch, diese Bochumer. Die Heimhintertortribüne war gut gefüllt, aber die Stimmung ließ doch sehr zu wünschen übrig. Viele, viele Eventfans, die erst mit den jüngsten Erfolgen des FCA den Weg ins Stadion fanden. Alte Schals oder Trikots sucht man vergeblich, wobei sich aber doch einige ältere Herren auf der Haupttribüne einfanden, die es sich nicht nehmen ließen, permanent auf ihre Art zu pöbeln. „Ja Kruzifix noch’a ma!“ hörte man einige Male… die anderen Sachen konnte ich mir nicht merken, zu lang.

3 Kommentare zu 31.01.2011: FC Augsburg – VfL Bochum 1848 0:1

  1. Christoph sagt:

    Die alteingesessenen Augsburger waren mit dem Spiel ihrer Mannschaft nicht so recht zufrieden, was sich in der für Augs(ch)burg typischen Schimpfkultur äußerte. Korrekte Rechtschreibung und eine Übersetzung ins Deutsche sind hier nicht immer möglich.
    „Hergodsag, der Werner, der Kraddler, der bringt ja ned a mal da Ball vom Boda hoch, ja greiz gruzefix nochamol“ (Meine Güte, der Werner, der Taugenichts, der bringt ja nicht mal den Ball vom Boden hoch).
    Auch mit der Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus „die Matz, die Greislige, die schigelt wie a Kreizspinn“ (die hässliche Frau, die schielt wie eine Kreuzspinne), die insgesamt eine bessere Leistung zeigte als einige Augsburger Spieler, waren die Zuschauer nicht zufrieden. „Ja so a Heggabronzer“ (Ja so ein Heckenpinkler).

  2. Heile sagt:

    🙂 sehr schon beschrieben alles. Spitzenmäßig! Bis demnächst…

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