11.05.2014: SC Westfalia 04 Herne – Hammer SpVg 03/04 1:3

Datum: 11. Mai 2014

Wettbewerb: Oberliga Westfalen, 30. Spieltag

Ort: Stadion am Schloss Strünkede

Zuschauer: 200

Herne: Strzys – Arlat (56. Kaya), Reimann (62. Schröter), Güler, Hansmann – Polk, Kiral (75. Kündig), Eisenkopf, Özbicerler, Terzicik – Antwi-Adjej – Trainer Hans Bruch

Hamm: Gioudas – Kaminski, Krug, Alex, Jungk – Akdag, Oscislawski (75. Ndjock), Martinovic, Schaffer, Demir (84. Hönicke) – Höfler (80. Kusakci) – Trainer Goran Barjaktarevic

Tore: 0:1 Höfler (14.), 1:1 Özbicerler (39.), 1:2 Höfler (51.), 1:3 Schaffer (90.)

Bericht: Das Stadion am Schloss Strünkede hat schon viel erlebt. Zu besten Zeiten pilgerten in dieses Schmuckstück deutscher Stadionarchitektur mehr als 30.000 Fußballbegeisterte zu den Spielen ihrer Westfalia, legendär sollen die Ortsderbys gegen den Herner Rivalen SV Sodingen gewesen sein. Heutzutage verirren sich gerade mal 100-200 Personen hierher und laut eines netten Opis, mit dem eine Weile in alten Zeiten geschwelgt wurde, gibt es sogar Westfalia-Anhänger, die einen Abstieg aus der Oberliga noch nicht mal schlimm fänden, würde es doch wenigstens Ortsderbys gegen den DSC Wanne-Eickel geben.

Die Mannschaft arbeitet zumindest kräftig daraufhin, verlor gegen die 60 Minuten in Unterzahl spielende Mannschaft aus Hamm mit 1:3 und fuhr die 8. Niederlage in Folge ein. Als Resultat muss Trainer Hans Bruch seinen Hut nehmen.

Auf den Rängen war leider nicht viel los. Im Gästeblock sorgten ein paar Jungs für etwas Stimmung, hatten aber auch immer wieder mit dem stark einsetzenden Regen und Wind zu kämpfen. Die Heimseite unterm Dach blieb leider leise, nur alle 10-20 Minuten gaben ein paar wenige Menschen ein paar wenige Schlachtrufe zum Besten. Viel eher fielen die betrunkenen Schalker auf, die Mitte der zweiten Halbzeit den Weg ins Stadion fanden.

Für die meisten Zuschauer jedenfalls schienen die Zwischenstände der 2. Bundesliga (Paderborn-Aalen, Fürth-Sandhausen, Dresden-Bielefeld) sowieso interessanter zu sein. In Zeiten von Sky und Livestreams bleiben viele Fußballfans doch lieber zuhause aufm Sofa als raus an die Luft zu gehen und ihr Team zu unterstützen. Faulpelze.

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