11.02.2011: BFC Dynamo – 1. FC Union Berlin II 0:1

Datum: 11. Februar 2011

Wettbewerb: Oberliga NOFV-Nord, 17. Spieltag

Ort: Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark

Zuschauer: 2.817

BFC: Rothe – Krause, M. Neubert, Turan, Töpfer – Schimmelpfennig, Malchow (75. Paepke) – Jechow, Gutsche (46. Werner) – Steinborn (58. Emerson), Karaduman – Trainer Heiko Bonan

Union: Niendorf – Fritsche, Gill, Trapp, Kulecki – Hollwitz, Quiring, Malinowski (78.  Lippold), Mrkaljevic (65. Hegert) – Soltanpour, Skrzybski (79. Turhan) – Trainer Theo Gries

Tor: 0:1 Quiring (77.)

Bericht: Nach dem Zweitliga-Stadtduell am vergangenen Wochenende stand nun am Freitagabend das einzig wahre Berlin-Derby an. Es wurde vorverlegt, um parallel zum Zweitligaspiel der ersten FCU-Mannschaft zu laufen, um so wenig wie möglich Unioner im JSP begrüßen zu müssen. Zehn Leute standen trotzdem im Gästeblock, dazu ein paar Leute auf der Haupttribüne und der Rest stand auf der Gegengerade. Eine beachtliche Menge an Leuten, die der BFC zu solchen Spielen immer wieder zusammenkriegt. Die Stimmung im weinrot-weißen Block wurde nur in der ersten Halbzeit versucht, mithilfe eines Capos hochzuhalten. In der zweiten Halbzeit gabs die bekannte BFC-Oldschool-Stimmung, wo immer mal wieder ein Mob ein Lied anstimmt und der Rest steigt mit ein. Hat durchaus etwas Angenehmes bei den vielen ultrà-dominierten Kurven heutzutage. Dafür, dass angeblich über 400 Hooligans aus ganz Europa für dieses Spiel angereist sind, blieb es indes sehr ruhig. Das Spiel selbst ist schnell erzählt. Wenn ich das Wort „Rumgebolze“ definieren müsste, ich würde auf diese Partie verweisen. Unsportlich, wie Quiring den Siegtreffer provokant vorm BFC-Block feierte.

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